Forderungen

Die Aktionstage Bildung werden von einem breiten, überparteilichen Bündnis verschiedenster Organisationen und Initiativen getragen. Wir zeigen, dass viele verschiedene Menschen und Gruppen, quer durch die Gesellschaft gemeinsam für ein gerechteres, inklusives Bildungssystem mit besseren Arbeitsbedingungen kämpfen und sich engagieren.

Unsere Forderungen:

1. Die klaffende Versorgungslücke JETZT schließen! Genügend Ressourcen bzw. Pädagog*innen, damit alle Kinder und Jugendliche die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.
Die Finanzierung sonderpädagogischer Förderung muss sich am tatsächlichen Bedarf orientieren (endlich den SPF-Deckel jetzt anheben!). Kinder brauchen jetzt frühzeitige und adäquate Förderung sowie ausreichend qualifizierte Pädagog*innen. 
Der Ausbau von inklusiven Kindergartenplätzen und der in vielen Bundesländern eklatante Mangel an Elementarpädagog*innen muss endlich beherzt angegangen werden. 
Schulassistenz muss bedarfsgerecht im Pflichtschulbereich ausgebaut werden, in vielen Bundesländern wird hier seit Jahren durch Sparkurs Kindern eine Teilhabe verwehrt. Multiprofessionelle Teams in die Bildung!
Bund und Land müssen gemeinsam Verantwortung für Bildung übernehmen. Es darf kein Sparen in der Bildung geben!

2. Wir fordern eine gemeinsame, inklusive Bildung über die gesamte Pflichtschulzeit für alle Kinder und Jugendliche! 
Wir fordern die längst fällige Umsetzung der UN-BRK und das Anerkennen wissenschaftlicher Erkenntnis und internationaler Beispiele: Herkunft, Einkommen, Bildungsgrad der Eltern und Behinderung dürfen nicht über Bildungswege entscheiden.

3. Kein Kind darf zurückgelassen werden. Wir fordern eine Schule, die stärkt!
Wir treten ein für eine Haltungsänderung des gesamten Bildungssystems. Wir wollen weg vom Orientieren an Schwächen und Festhalten an starren Noten und Hierarchien. Wir wollen hin zu einer bedürfnisorientierten Schule, die alle Kinder stärkt und in der Demokratie gelebt wird.